Enthärtung

Enthärtung

Ent­härtungs­anlagen tauschen mit Hilfe eines stark sauren Aus­tauscher­harzes die Härte­bildner Kalzium- und Magnesium­ionen gegen Natrium­ionen aus. Somit ent­stehen aus den Härte­bildnern, wie z. B. Kalzium­hydro­gen­karbo­nat, ent­sprechend besser lösliche Natrium­salze, z.B. Natrium­hydro­gen­karbo­nat. Das Wasser wird fast voll­ständig von den Härte­bildnern befreit und erreicht Rest­härten von weniger als 0,1 °dH.

Ist das Harz er­schöpft, wird die Re­generation mit Natrium­chlorid ein­ge­leitet, d.h. die Kalzium- und Magnesium­ionen werden wieder ver­drängt, das Harz mit Natrium­ionen be­laden. Da bei Einzel­an­lagen während der Re­generation nur Roh­wasser zur Ver­fügung steht, sollte bei konti­nu­ierlichem Weich­wasser­bedarf eine Doppel­anlage ge­wählt werden.

Bei der Ent­härtung werden nur Ionen aus­ge­tauscht, der Salz­ge­halt des Wassers ändert sich nur gering­fügig.

Kabinettenhärtungsanlagen K 40 W und K 60 W